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EXKURSIONEN

Rund um das Kloster Reutberg im Januar 2009

Das Franziskanerinnenkloster Reutberg ist nicht nur wegen der Kirche und der Brauerei mit Biergartens wegen ein beliebtes Ausflugziel. Auch Fotografen wissen die idyllische Landschaft zu schätzen. Den bei einem Spaziergang zwischen Kloster und dem ganz in der Nähe liegenden Kirchsee finden sich eine ganze Reihe von lohnenswerten Motiven. Zu jeder Jahreszeit bietet die Landschaft und die Natur immer wieder neue und reizvolle Bilder.

Der Kirchsee ist seit 1940 Naturschutzgebiet, es gibt aber im Sommer Bademöglichkeiten und im Winter, wenn er richtig zugefroren ist, kann man schlittschuhfahren.

Auf dem Weg zum Kirchsee finden sich einige von relativ warmen Moorwasser gespeiste kleine Teiche. Besonders im Winter, wenn der morgentliche Reif über der Landschaft liegt, gibt es besonders für die Makrofotografen reichlich Gelegenheit die Speicherkarte der Kameras zu füllen.

Beim Kloster Reutberg beginnt der Teufelsgraben, den nach der letzten Eiszeit ein Fluß bis zu 70m tief gegraben hat. Heute ist der Fluß verschwunden. Sehenswert ist ein 167m langer Aquädukt, der der Teil der Münchner Wasserversorgung ist. Das könnte ein Ziel für eine nächste Exkursion werden.

Aber zurück zur Exkursion im Januar 2009. Ein wunderbarer Wintermorgen, der leider auch Stau auf den Straßen verursacht hatte. Viele Skifahrer wollten in die Berge, wir nur bis zum Kloster. Um 9.00 Uhr Treffpunkt am Parkplatz. Fotoausrüstung schultern und losmarschieren. Immer wieder wurde der Spaziergang für das unterbrochen, was das Ziel des Ausfluges war - fotografieren!

Glitzernde Eiskristalle an verwelkten Pflanzen, die im morgenlicht leuchteten. Bevor die Sonne die fragilen Kunstwerke schmelzen konnte, wurden die Stative ausgepackt, nach dem passenden Standort gesucht und abgedrückt. Schärfe nachstellen, nochmal auslösen. Zur Sicherheit noch ein Bild.

 

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